Die Frisur für alle Fälle: Der Bob

Die Frisur für alle Fälle: Der Bob

Die Frisur für alle Fälle: Der Bob


Die Frisur für alle Fälle: Der Bob

Was haben Kleopatra, Angela Merkel und Katie Holmes gemeinsam? Sie alle schwören auf den Bob. Wir haben uns auf Spurensuche begeben und stellen die Geschichte dieser Frisur näher vor – mit Bildern von den schönsten Bob Frisuren.

Ein Bob für alle Fälle – mal locker, mal mit Pony (Bild: Wella, Sassoon)

Ob lockig, asymmetrisch oder überlang – der Bob ist die Trendfrisur unter den Frisuren schlechthin! Kein Wunder, er ist leicht zu stylen, unendlich vielfältig und steht wirklich jeder Frau! Hier gibt es alle Facts und Infos über beliebteste Frisur der Welt … Und hier geht es direkt zu den exaktesten Bob Schnitten Auch Chanel zeigte den Bob auf der Haute Couture Schau – und siehe da – der Bob steht tatsächlich fast jeder Frau!Wer hat den Bob erfunden?Kleopatra als Trendsetterin: Schon die alten Ägypterinnen standen auf den knapp schulterlangen Pagenschnitt mit tiefem Pony, den übrigens auch die Männer trugen. Wirklich populär wurde der Bob als sogenannter „Garçon-Schnitt“ (dt.: Jungen-Schnitt) in den 20er Jahren. Zu dieser Zeit stand er als klares Styling-Statement für die einsetzende Emanzipation der Frau, die nun erstmals auch modische Hosenanzüge trug. Gerader Pony, die Haare bis knapp zu den Ohrläppchen geschnitten, glatt oder gewellt – Stummfilm-Stars wie Louise Brooks oder Mode-Ikone Coco Chanel verhalfen der Bob Frisur zum Durchbruch. Weniger sexy und extravagant sah der Bob bei seinem Revival in den 50er Jahren aus: als braver Pagenkopf (kommt übrigens von „Pageboy“, dem englischen Wort für Page oder Diener) mit biederem Pony ging er bis knapp unters Kinn und wirkte eher brav und bieder.“Shake it, Baby!“ – so einfach ist der BobLockenwickler, aufwendiges Toupieren und Fönfrisuren ade! Der englische Friseur Vidal Sassoon verpasste der Schauspielerin Nancy Kwan eine vereinfachte, kinnlange Variante des Bobs. Mit dieser Frisur wurde er über Nacht berühmt und gilt seitdem als Erfinder des klassischen Bobs. Weltberühmt übrigens auch Sassoons Spruch, wenn er seinen Kundinnen nach dem Haare schneiden einen Spiegel hinhielt und sie aufforderte: „Shake it, Baby!“ Denn durch den exakten Schnitt fiel die Frisur nach jeder Bewegung auch ohne Haarspray und Lockenwickler wieder in die ursprüngliche Position zurück. Die passende, revolutionäre Frisur zu den „Swingin’ Sixties“, die einen wahren Bob-Boom auslöste.Der Bob – ein ewiger Dauerbrenner Zwar wurde er immer wieder totgesagt, aber der Bob hält sich wacker und feiert, dank berühmter Trägerinnen und immer neuen Variationen ein Revival nach dem anderen. Für besonderes Aufsehen und viele Nachahmerinnen sorgte zum Beispiel Ex-Spice-Girl Victoria Beckham mit ihrem asymmetrischen Bob. Im Moment ist der knapp schulterlange „Long Bob“, wie ihn Heidi Klum trägt, total angesagt. Alle Bobvarianten im ÜberblickAsymmetrischer BobDer Nacken wird asymmetrisch kurz geschnitten, nach vorne hin werden die Haare immer länger.Berühmte Trägerinnen dieses Bobs: Victoria Beckham, Rihanna Long BobHier sind die Haare knapp schulterlang, gescheitelt und fallen in weichen Wellen – ideal für alle, die sich nicht ganz so radikal von ihrer langen Mähne trennen wollen.Berühmte Trägerinnen: Heidi Klum, Paris HiltonMod BobEine durchgestufte Variante mit langem Pony, die zum Kinn hin ausgefranst wird. Berühmte Trägerin: Katie HolmesA-Line BobEin exakt gerader Schnitt in A-Form: kinnlang und mit einem schnurgeraden Pony. Berühmte Trägerinnen: Christina Ricci und Bai LingStufenbobHier werden Bob und Pony rundherum stufig geschnitten, die Länge kann variieren. Berühmte Trägerin: Meg Ryan, Michelle WilliamsPilzbobFür Mutige! Symmetrisch geschnittener, kurzer (Topf-)Bob mit viel Volumen, der einmal in derselben Länge um den Kopf „rumgeht“. Berühmte Trägerin: Schauspielerin Anna FischerKlassischer BobDer Evergreen mit kurzem Pony und maximal kinnlang geschnittenen Haaren.Berühmte Trägerinnen: Uma Thurman in „Pulp Fiction“ und Audrey Tautou in „Die fabelhafte Welt der Amélie“ Einfach die perfekte FrisurDurch die vielen Schnitttechniken und Varianten ist der Bob für jede Gesichtsform und für jeden Haartyp geeignet. Je länger er ist, desto schmaler wirkt das Gesicht. Stumpfe Spitzen lassen das Haar voller wirken.Zusätzliches Plus: Ist der Bob präzise geschnitten, braucht er kein aufwendiges Styling und kann schon mit ein wenig Wachs oder Gel in Form gebracht werden. Dafür muss man allerdings auch etwa alle sechs Wochen zumFriseur. Ein kleines Manko, über das wir gerne hinwegsehen …Und hier geht es direkt zu den exaktesten Bob Schnitten Die großen internationalen Friseure interpretieren den Bob ständig neu – hier die aktuellsten Bob-Trends der Profis.Auch Chanel zeigte den Bob auf der Haute Couture Schau.